Friedhof Allermöhe

Der Friedhof Allermöhe befindet sich in unmittelbarer Umgebung zur Dreieinigkeitskirche, und fällt zum neuern nördlichen Teil seicht ab. Auf der Süd- und Ostseite gibt es noch Gräber alter Bauernfamilien, die möglichst nahe dem Altar begraben sein wollten.

Es gibt einige Gedenksteine für die Opfer des 1. und 2. Weltkriegs. An den 1. Weltkrieg erinnert ein Sandsteinmonument von 1922 mit Relief und den Namen der Gefallenen aus der Kirchengemeinde in der Nähe des Friedhofeingangs. Ein Denkmal dahinter zeigt einen knienden Soldaten in Uniform mit hängendem Kopf in Trauer oder in Gedanken versunken. Den Gefallenen beider Kriege gedenken zwei Mauerstücke mit ihren Namen im hinteren Friedhofsteil. Links daneben befindet sich eine Skulptur des Bergedorfer Bildhauers Uwe Lindemann. Sie zeigt drei Figuren, die blockhaft aus dem Stein geschnitten sind. Ihre Umrisse lösen sich nur in wenige Formen auf. Eine senkt trauernd den Kopf, die Zweite schaut hoffnungsvoll in den Himmel und die Dritte blickt geradeaus. Andere Beschreibungen deuten die Skulptur als sich umarmendes Elternpaar, das um sein Kind trauert. Ferner gibt es sieben schlichte Steinkreuze als Kriegsgräber mit eingravierten Namen.

Auf dem Allermöher Friedhof befindet sich das Grab des Bildhauers Klaus-Jürgen Luckey. Luckey erhielt zahlreiche Aufträge zur Ausstattung von Kirchen.